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Hydraulischer Abgleich

Energie sparen mit dem hydraulischen Abgleich!

Die Heizungsanlage soll alle Räume gleichmäßig, entsprechend dem Bedarf der Nutzer beheizen. Damit alle Heizkörper gleichmäßig mit Wärme versorgt werden, müssen die Durchflussbedingungen in der Heizungsanlage angepasst werden. Dies ist leider in den seltensten Fällen gegeben.
Durch den fehlenden hydraulischen Abgleich werden die in einem Heizungsnetz entfernt und hydraulisch ungünstig gelegenen Heizkörper nur ungenügend mit Heizwasser durchströmt. Die Folge davon sind nicht ausreichend beheizte Räume bzw. überheizte Räume in der Nähe der Heizzentrale. Erst wenn in den zu gut versorgten Räumen die Thermostatventile schließen, werden auch die anderen Räume mit Wärme versorgt.

1) Ungleichmäßige Aufheizzeiten

Die Räume werden nach Absenkphasen unterschiedlich schnell warm.

 

1) Ungleichmäßige Wärmeabgabe

Pumpennahe Heizkörper werden mit Wärme überversorgt und verschwenden so Heizenergie.

 

Der hydraulische Abgleich sorgt für gleiche Bedingungen aller Heizkörper in der Heizungsanlage. Über einstellbare Heizkörperventile können die Heizkörper so abgeglichen werden, dass sie in der Heizungsanlage gleichwertig sind. Insbesondere in Bestandsgebäuden, die saniert worden sind, ist der hydraulische Abgleich sehr wichtig, da sich durch die Isolationsmaßnahmen die Verhältnisse der einzelnen Räume ändern. Deshalb fordert die KfW bei ihren Krediten für die Gebäudesanierung den Nachweis des hydraulischen Abgleichs.

Die Fachhochschule Wolfenbüttel hat im Rahmen des Optimus- Projektes Energieeinsparungen durch einen hydraulischen Abgleich von bis zum 20 % ermittelt.


Vorteile des hydraulischen Abgleichs:

* Energieeinsparung bis zu 20 %
* Komfort ( keine Über- und Unterversorgung, keine Ventilgeräusche)
* Erfüllung der entsprechenden Vorschriften ( z.B. KfW- Kredite, Bafa-Förderungen bzw. Energiepass)